So sperren Sie Ihre Bankkarte: Schritt-für-Schritt-Anleitung und wichtige Hinweise

Der Verlust oder Diebstahl einer Bankkarte ist für viele Menschen eine unangenehme Situation und kann finanzielle Risiken mit sich bringen. In diesem Artikel erfahren Sie, wann und wie Sie Ihre Bankkarte in Deutschland sperren lassen, welche Besonderheiten bei der Sperrung gelten und welche Möglichkeiten Sie als Kundin oder Kunde von BforBank haben.

·       Eine schnelle Kartensperre schützt vor finanziellen Schäden bei Verlust, Diebstahl oder Missbrauch.

·       In Deutschland nutzen Sie die zentrale Sperrnummer 116 116, die rund um die Uhr erreichbar ist.

·       Eine zusätzliche Sperrung (KUNO-Meldung) bei der Polizei hilft gegen unberechtigte Lastschriften.

·       Mit der BforBank-App können Sie Ihre Karte auch direkt selbst sperren und verwalten.

·       Im Ausland ist die Kartensperre ebenfalls per Notruf (+49 116 116) und über die App möglich.

·       Kartensperre möglichst rasch durchführen – Sie haften in der Regel nur bis zu 50 €, wenn Sie schnell handeln.

·       Kontrollieren Sie nach einer Sperrung Ihre Kontobewegungen und informieren Sie sich über Ersatzmöglichkeiten.

Wann und warum sollte eine Bankkarte gesperrt werden?

Eine Bankkarte sollte sofort gesperrt werden, wenn sie verloren geht, gestohlen wird oder Sie verdächtige Zahlungen feststellen. Auch wenn Sie bemerken, dass Ihre PIN nicht mehr sicher ist oder ein Geldautomat manipuliert wirkt, ist eine Sperrung ratsam. So schützen Sie Ihr Guthaben und stoppen unberechtigte Abbuchungen. Je schneller Sie handeln, desto geringer ist Ihr Risiko.

Gut zu wissen: Was ist die KUNO-Meldung?

Eine KUNO-Meldung über die Polizei sperrt Ihre Karte zusätzlich bei bestimmten Lastschriftverfahren. So werden auch Lastschriftzahlungen mit Unterschrift unterbunden. Die Sperre läuft nach spätestens zehn Tagen automatisch aus. Erkundigen Sie sich, ob eine Verlängerung nötig ist, falls Sie noch keine Ersatzkarte haben.

Erste Schritte: Sofortmaßnahmen bei Kartenverlust oder -diebstahl

Sobald Sie den Verlust oder Diebstahl Ihrer Karte bemerken, gehen Sie bitte folgendermaßen vor:

 

1. Karte sofort sperren: Rufen Sie die zentrale Sperrnummer 116 116 an oder nutzen Sie die Funktion in Ihrer Banking-App.

2. Umsätze kontrollieren: Prüfen Sie, ob es verdächtige Buchungen gibt. Melden Sie diese unverzüglich Ihrer Bank.

3. Polizeianzeige erstatten: Bei Diebstahl empfiehlt sich eine Anzeige. Sie dient als Nachweis für spätere Ansprüche.

4. KUNO-Meldung (bei Diebstahl): Lassen Sie Ihre Karte zusätzlich durch die Polizei für elektronische Lastschriften sperren.

5. Ersatzkarte beantragen: Kontaktieren Sie Ihre Bank für eine neue Karte und eventuell eine neue PIN.

 

Notieren Sie relevante Daten wie Ort und Zeit des Vorfalls. Das erleichtert spätere Nachfragen.

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Gut zu wissen: Haftung bei Kartenmissbrauch

Bei schnellem Handeln haften Sie in der Regel nur bis maximal 50 €, sofern Sie nicht grob fahrlässig gehandelt haben. Genaue Regelungen finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen Ihrer Bank.

Kartensperre in Deutschland: Sperrnotruf und KUNO-Meldung

Für Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland gibt es zentrale Hilfen bei Kartenverlust oder -diebstahl:

 

·       Sperrnummer 116 116: Diese deutschlandweit kostenlose Nummer ist rund um die Uhr erreichbar. Hier können Sie verschiedene Kartenarten (Debit, Kredit, Kundenkarten) sperren lassen.

·       KUNO-Meldung bei der Polizei: Empfohlen bei Diebstahl. Dadurch wird Ihre Karte auch gegen Missbrauch mit Unterschrift (z.B. Lastschrift) geschützt.

 

Nicht jede Karte ist automatisch an die Sperrnummer 116 116 angebunden. Prüfen Sie vorher, ob Ihr Institut angeschlossen ist oder eigene Hotlines anbietet. Eine Anzeige bei der Polizei kann auch bei Rückfragen hilfreich sein.

Karte im Ausland sperren lassen: Was ist zu beachten?

Verlieren Sie Ihre Karte im Ausland, rufen Sie die internationale Sperrnummer +49 116 116 an. Zusätzlich können viele Banken und Kreditkartenanbieter eigene Notfallnummern haben. Speichern Sie die wichtigsten Kontakte vor der Reise ab oder nutzen Sie eine Banking-App mit Sperroption. Beachten Sie, dass Anrufe aus dem Ausland gebührenpflichtig sein können.

Karte bei BforBank sperren: Möglichkeiten und Besonderheiten

Als BforBank-Kund:in können Sie Ihre Bankkarte unkompliziert selbst in der App sperren und entsperren. Außerdem lässt sich der Saldo in Echtzeit prüfen, Limits anpassen und eine Ersatzkarte bestellen, falls nötig. Auch virtuelle Karten können direkt nach der Kontoeröffnung genutzt und bei Bedarf sofort gesperrt werden.

 

Bitte beachten Sie: Im Ernstfall – zum Beispiel bei Diebstahl oder Betrugsverdacht – empfiehlt sich zusätzlich die zentrale Sperrnummer 116 116 und gegebenenfalls eine KUNO-Meldung bei der Polizei. So erreichen Sie den größtmöglichen Schutz.

 

Alle Informationen zu möglichen Gebühren und Fristen für Ersatzkarten erhalten Sie auf der Website von BforBank.

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Rechte, Pflichten und Haftung bei Kartensperre

Sie sind verpflichtet, Ihre Bankkarte sicher aufzubewahren und im Schadensfall schnell zu reagieren. Ist die Karte gesperrt, sind weitere Zahlungen nicht mehr möglich. Auch wiederkehrende Abbuchungen können davon betroffen sein.

Kommt es nach einer schnellen Sperrung trotzdem zu Schäden, haften Sie gesetzlich meist nur bis zu 50 €. Überprüfen Sie hierfür die geltenden Bedingungen Ihrer Bank. Informieren Sie sich regelmäßig über Ihre Kontobewegungen und wenden Sie sich bei Verlust oder Missbrauch direkt an Ihr Kreditinstitut.

Tipps: Was tun, wenn die Karte wieder auftaucht oder ersetzt werden muss?

Falls Sie Ihre gesperrte Bankkarte wiederfinden, dürfen Sie diese aus Sicherheitsgründen nicht mehr verwenden. Kontaktieren Sie Ihre Bank für das weitere Vorgehen. Eine Ersatzkarte und neue PIN können Sie einfach beantragen – bei BforBank z. B. auch direkt in der App oder über den Kundenservice. Prüfen Sie nach Kartenverlust regelmäßig Ihr Konto und melden Sie verdächtige Abbuchungen sofort.

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